Smart Finance AG Allgemeine
Geschäftsbedingungen

Registernummer: CHE-113.952.761

Verwaltungsrat: Dr. Günther Weber

CEO: Nikola Jevtic

Art. 1 Zweck und Geltungsbereich

  • Für die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Kunden und der Smart Finance AG (nachstehend „SMART FINANCE AG“ genannt) gelten folgende „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ (nachstehend „AGB“ genannt), soweit keine anderslautenden Vereinbarungen bestehen. Zum besseren Verständnis verzichtet die SMART FINANCE AG in allen Formularen auf weiblich-männliche Doppelformen.
  • Die Zustimmung zu diesem AGB erfolgt durch Inanspruchnahme der entsprechenden Dienstleistungen. Der Kunde kann bei Beanspruchung einzelner Dienstleistungen von SMART FINANCE AG aufgefordert werden, seine Zustimmung zu den AGB mittels Anklicken eines entsprechenden Bestätigungsfeldes zu wiederholen.

Art. 2 Gegenstand und Leistungen

  • SMART FINANCE AG ist spezialisiert auf die Erbringung von Beratungs- und anderen Dienstleistungen, vorwiegend in den Bereichen Wirtschaft & Finanzen, Immobilien, Lizenzen, Vertrieb & Marketing sowie andere vergleichbare Tätigkeiten für in- und ausländische Mandanten.
  • Für alle Dienstleistungen gelten die über Homepage und andere Verkaufskanäle zugänglichen Konditionen von SMART FINANCE AG.
  • Bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen der SMART FINANCE AG kommt ein Vertrag ausschliesslich zwischen SMART FINANCE AG und dem Kunden zustande.
  • Bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen akzeptiert der Kunde die anwendbaren AGB der SMART FINANCE AG.

Art. 3 Vertragsschluss

  • Der Vertrag über den Erwerb einer Dienstleistung zwischen SMART FINANCE AG und dem Kunden kommt erst zustande, wenn ein schriftlicher und von beiden Seiten unterzeichneter Vertrag vorliegt.
  • Die Dienstleistung wird erst nach Eingang der Zahlung des Kunden in Vorgang gesetzt, und zwar unabhängig von der Art der Zahlung.

Art. 4 Bezahlung

  • Beim Erwerb der Dienstleistungen von SMART FINANCE AG bestimmt SMART FINANCE AG die zulässigen Zahlungsarten.
  • Massgebend für die Fristwahrung ist das Rechnungsdatum.

Art. 5 Abwicklung der Rückgabe und Rückerstattung

  • Im Fall vom Abbruch der Zusammenarbeit zwischen SMART FINANCE AG und dem Kunden werden die in Vergangenheit bezahlte Dienstleistungen nicht zurückerstattet.

Art. 6 Pflichten des Kunden

  • Bei Inanspruchnahme der Leistungen von SMART FINANCE AG akzeptiert der Kunde zusätzlich zu diesen AGB die Nutzungsbedingungen und Vertragsbedingungen der SMART FINANCE AG.
  • Bei Inanspruchnahme der Leistungen von SMART FINANCE AG anerkennt der Kunde die sonstigen Durchführungsvorschriften und nimmt zur Kenntnis, dass er bei der Nichteinhaltung dieser Vorschriften entschädigungslos ausgeschlossen werden kann. Die anwendbaren Vorschriften sind bei der SMART FINANCE AG erhältlich.

Art. 7 Gewährleistung

  • SMART FINANCE AG erbringt ihre Leistungen im Rahmen ihrer betrieblichen Ressourcen und der vorhersehbaren Anforderungen sorgfältig und fachgerecht, soweit sie nicht durch vorherrschende Marktumstände daran gehindert wird.
  • Dem Kunden ist bekannt, dass SMART FINANCE AG ihre Leistungen teilweise über das Internet bzw. unter Inanspruchnahme von Kommunikationsnetzen erbringt. Namentlich aufgrund technischer Störungen, Betriebsstörungen sowie Störung oder Unterbruch von Kommunikationsnetzen und durch einen Ausfall von IT-Infrastrukturen, oder anderer Teilen der zur Leistungserbringung beanspruchter Infrastruktur kann es zu vorübergehenden Beeinträchtigungen oder Unterbrüchen der Leistungserbringung von SMART FINANCE AG bei der Aktienkursmeldung kommen. Die SMART FINANCE AG haftet in keiner Weise dafür.

Art. 8 Haftung des Kunden

  • Der Kunde haftet gegenüber SMART FINANCE AG unbeschränkt für durch rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit verursachte direkte und nachgewiesene Schäden.
  • Der Kunde hat die SMART FINANCE AG unverzüglich schriftlich über mangelnde Handlungsfähigkeit seiner Bevollmächtigten oder anderer Dritter zu informieren. Unterlässt er dies, trägt er den Schaden, der aus mangelnder Handlungsfähigkeit entsteht, soweit die SMART FINANCE AG und/oder ihre Mitarbeiter nicht die geschäftsübliche Sorgfalt verletzt haben.
  • Der Kunde ist dazu verpflichtet, im Fall der staatlichen Ermittlung gegen ihn die SMART FINANCE AG darüber zu informieren.
  • Die Vertragsparteien haften einander nicht für indirekte oder Folgeschäden wie entgangener Gewinn, nicht realisierte Einsparungen oder Ansprüche Dritter.

Art. 9 Abwerbeverbot

  • Der Kunde verpflichtet sich, die an der Leistungserbringung beteiligten Mitarbeitenden weder für sich selbst noch für Dritte abzuwerben.
  • Wenn der Kunde dieses Abwerbeverbot verletzt, schuldet er der SMART FINANCE AG eine Konventionalstrafe in der Höhe eines Jahressalärs der abgeworbenen Mitarbeitenden, weitergehenden Schadenersatzansprüche bleiben vorbehalten.

Art. 10 Legitimationsprüfung

  • SMART FINANCE AG ist verpflichtet, die Legitimation des Kunden und der Bevollmächtigten mit der geschäftsüblichen Sorgfalt und unabhängig von der Form der Auftragserteilung zu prüfen.
  • Schäden infolge von Fälschungen oder Nichterkennen von Legitimationsmängeln trägt der Kunde.

Art. 11 Mitteilungen der SMART FINANCE AG

  • Die Mitteilungen der SMART FINANCE AG gelten als ordnungsgemäss, rechtsgültig und als erfolgt, wenn sie an die letzte vom Kunden bekanntgegebene Adresse abgesandt worden sind.

Art. 12 Mitteilungen des Kunden

  • Über Änderungen des Namens, der Adresse, der Kontakt und Korrespondenzangaben des Kunden, bzw. seiner Vertreter sowie über den Widerruf von erteilten Vollmachten oder Zeichnungsberechtigungen hat der Kunde die SMART FINANCE AG unverzüglich zu informieren.

Art. 13 Einholen von Kundeninformation

  • SMART FINANCE AG ist verpflichtet, diverse Informationen vom Kunden einzuholen. Es liegt im Interesse des Kunden, der SMART FINANCE AG diese Informationen zu erteilen. Ansonsten wird die Dienstleistungserbringung durch die SMART FINANCE AG verhindert.
  • Der Kunde bestätigt, dass sämtliche Angaben zu seiner Person/Gesellschaft, welche er gemacht hat vollständig und richtig sind.
  • Benötigt die SMART FINANCE AG zur Ausführung eines Kundenauftrags weitere Angaben oder Instruktionen und kann sie den Kunden nicht erreichen, sei dies, weil der Kunde eine Kontaktaufnahme mit der SMART FINANCE AG nicht wünscht, oder sei es mangels kurzfristiger Erreichbarkeit, so behält die SMART FINANCE AG im Zweifelsfall vor, den Auftrag zum Schutz des Kunden nicht auszuführen.

Art. 14 Datenschutz

  • SMART FINANCE AG wird im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und unter Beachtung der gesetzlichen Regeln über den Datenschutz ermächtigt, für den Auftrag übliche Datensammlungen von Kunden anzulegen und zu bearbeiten, und die zur Ausführung von Aufträgen des Kunden erforderlichen Daten durch Übermittlungssysteme ins In- und Ausland weiterzugeben. Der Kunde ermächtigt SMART FINANCE AG, die Informationen über ihn zu internen Zwecken, insbesondere auch Marketingzwecken, systematisch zu bearbeiten. Der Kunde ermächtigt SMART FINANCE AG überdies, im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden personenbezogene Daten verbundenen Unternehmen, Beauftragten oder- soweit notwendig oder zweckmässig – anderen Dritten im In- und Ausland bekannt zu geben.
  • Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschliesslich, im Zusammenhang mit der Auslagerung gewisser Geschäftsbereiche oder Dienstleistungen (Outsourcing) vgl. Ziff. 19.
  • Der Kunde hat das Recht, bei SMART FINANCE AG über die Bearbeitung der ihn betreffenden Daten die gesetzlich vorgesehenen Auskünfte zu verlangen.

Art. 15 Übermittlungsfehler

  • Die SMART FINANCE AG ist verpflichtet, im Umgang mit ein- und ausgehenden Aufträgen, Instruktionen oder Mitteilungen via Post, Telefon, Telefax, E-Mail und anderen Übermittlungs oder Transportarten die geschäftsübliche Sorgfalt anzuwenden.
  • Der Kunde ist verpflichtet, im Umgang mit ein- und ausgehenden Aufträgen, Instruktionen oder Mitteilungen via Post, Telefon, Telefax, E-Mail und anderen Übermittlung soder Transportarten die geschäftsübliche Sorgfalt anzuwenden. Wird diese Pflicht von dem Kunden verletzt, so trägt der Kunde einen dadurch entstandenen Schaden.

Art. 16 Gesprächsaufzeichnungen

  • Die SMART FINANCE AG hat das Recht, Telefongespräche aufzuzeichnen. Sie kann diese als Beweismittel verwenden.

Art. 17 Ausführung von Aufträgen

  • Die SMART FINANCE AG haftet nicht bei mangelhafter oder verspäteter Ausführung oder bei Nichtausführung von Aufträgen im Zusammenhang mit der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (insbesondere gemäss Sorgfaltspflichtgesetz).

Art. 18 Beanstandungen

  • Beanstandungen des Kunden über die Ausführung von Aufträgen sowie anderer Mitteilungen sind sofort nach Empfang der entsprechenden Mitteilung, spätestens aber innerhalb einer allenfalls von der SMART FINANCE AG gesetzten Frist, vorzunehmen.
  • Der Kunde trägt den aus verspäteter Beanstandung entstandenen Schaden.

Art. 19 Steuerliche und allgemeine rechtliche Aspekte

  • Der Kunde ist für die ordentliche Versteuerung seiner Vermögenswerte sowie der daraus generierten Erträge nach den an seinem Steuerdomizil geltenden Bestimmungen selbst verantwortlich. Er ist für die Einhaltung von auf ihn anwendbaren gesetzlichen Vorschriften (einschliesslich der Steuergesetze) verantwortlich, und er hält solche gesetzlichen Vorschriften jederzeit ein. Namentlich ist eine Haftung der SMART FINANCE AG für steuerliche Auswirkungen ausgeschlossen.

Art. 20 Auslagerung von Geschäftsbereichen

  • Die SMART FINANCE AG behält sich vor, Geschäftsbereiche ganz oder teilweise auszulagern (Outsourcing). Im Rahmen der Auslagerung von Geschäftsbereichen ist die SMART FINANCE AG auch ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Kunden berechtigt, Kundendaten an die von ihr beauftragten Dienstleister zu übermitteln. Das Kundengeheimnis bleibt vollumfänglich gewahrt.

Art. 21 Geheimhaltung

  • Der Kunde verpflichtet sich, alle ihr bei der Erbringung der vertraglichen Leistungen bekanntwerdenden Informationen, von Unterlagen und Daten geheim zu halten und insbesondere weder Dritten zugänglich zu machen noch anderweitig weiterzuverwenden (Geschäftsgeheimnis).
  • Der Kunde verpflichtet seinerzeit seine Arbeitnehmer zur Geheimhaltung.
  • Der Kunde haftet für den aus der Verletzung der Geheimhaltung entstandenen Schaden.
  • Die Geheimhaltungspflicht besteht schon vor Vertragsabschluss und dauert nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

Art. 22 Kündigung

  • Die SMART FINANCE AG ist berechtigt, bestehende Geschäftsbeziehungen jederzeit nach freiem Ermessen und ohne Angabe von Gründen aufzuheben, wenn der Kunde mit einer Leistung in Verzug ist.

Art. 23 Feiertage

  • Grundsätzlich gelten die weltweit anerkannten Feiertage. Da sich die Emittenten in verschiedenen Ländern befinden, muss jede Vertragspartei auf die Feiertage der Gegenpartei Rücksicht nehmen. Angebote über die SMART FINANCE AG können jederzeit abgegeben werden.

Art. 24 Sprache

  • Massgebliche Sprache für die Geschäftsbeziehung ist Deutsch. Bei fremdsprachigen Texten gilt der deutschsprachige Text als massgebend und als Auslegungshilfe.

Art. 25 Schlussfolgerungen

  • Die SMART FINANCE AG behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden auf der Homepage zugänglich gemacht und treten mit ihrer Aufschaltung in Kraft.
  • Sollten die einzelne oder mehrere Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden, wird die Wirksamkeit oder Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen dieser AGB oder des Erwerbes der Dienstleistungen davon nicht berührt. Die Parteien werden in diesem Fall die unwirksame oder nicht durchsetzbare Bestimmung durch eine wirksame und durchsetzbare Bestimmung ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der zu ersetzenden Bestimmung am nächsten kommt. Dasselbe gilt sinngemäss für den Fall, dass diese AGB eine Regelungslücke enthalten sollen.
  • Die Rechtsbeziehungen der SMART FINANCE AG mit dem Kunden unterstehen ausschliesslich Schweizer Recht und ausschliesslicher Gerichtstand für alle Verfahren ist Herisau (Appenzell Ausserrhoden), Schweiz.